Vom 19. bis 21. Mai 2026 trafen sich die Mitglieder des VDB in Dresden – zur Arbeitskreissitzung und zur Fachtagung Oberflächentechnik. Gastgeber war das SIG-Mitglied Institut für Korrosionsschutz Dresden GmbH (IKS).
Blick in die Labore
Beim Institutsrundgang stellten Dr. Jörg Gehrke sowie weitere Kolleginnen und Kollegen das Haus, seine Labore und ausgewählte Forschungsprojekte vor.
Im Mittelpunkt standen die Untersuchungs- und Prüfmöglichkeiten des IKS: Beschichtungen, Analytik, Oberflächentechnik, Elektrochemie und mechanische Werkstoffprüfung – vom beschichteten Prüfblech über die nasschemische Analytik bis zum Rasterelektronenmikroskop.
Dabei kam es schnell zum Fachgespräch: über Prüfmethoden, Schadensanalysen und Fragen aus der Anwendung.
Forschung im Vortrag
Auf der Fachtagung berichtete Dr. Stephan Zeltner aus dem Forschungsprojekt „Entwicklung eines Prüfverfahrens zur Abschätzung der Beständigkeit von Beschichtungssystemen bei wiederholter chemischer Belastung durch Reinigungsmittel und Graffitientferner“.
Dahinter steht eine Frage aus der Praxis: Wie gut übersteht ein Beschichtungssystem die wiederholte Behandlung mit Reinigungsmitteln und Graffitientfernern? Der Vortrag stieß auf großes Interesse und wurde intensiv diskutiert.
Über das IKS Dresden
Das IKS geht auf die 1965 gegründete Zentralstelle für Korrosionsschutz zurück und besteht seit 1991 als GmbH. Es ist An-Institut der TU Bergakademie Freiberg, nach DIN EN ISO 17025 akkreditiertes Prüflabor (DAkkS) und von der BASt anerkannte Prüfstelle.
