Institut für Korrosionsschutz Dresden GmbH

Das Institut für Korrosionsschutz Dresden (IKS) ist eine gemeinnützige GmbH, erforscht seit 50 Jahren die Korrosionsvorgänge an metallischen Werkstoffen und entwickelt Prüfverfahren und komplette Technologien für den Korrosionsschutz. Die durchgeführten Forschungsarbeiten sind in der Mehrzahl öffentlich geförderte FuE-Projekte für vor allem kleine und mittelständische Unternehmen. Ebenso werden am Institut Projekte der Auftragsforschung für Großunternehmen bearbeitet.

Im Fokus der Arbeiten stehen dabei individuelle Probleme einzelner Industriezweige oder Unternehmen und Vorhaben von grundlegendem wissenschaftlichem Interesse.

Die Forschungsbereiche des IKS sind:

  • Korrosionsverhalten metallischer Werkstoffe in diversen Medien
  • Korrosionsmechanismen
  • Mechanisch-mediales Werkstoffverhalten
  • Werkstoffverbunde / Fügen
  • Metallische Überzüge
  • Oberflächenvorbehandlung und -vorbereitung
  • Korrosionsschutzbeschichtungen
  • Temporärer Korrosionsschutz / Verpackung
  • Methoden, Anlagen und Geräte zur Korrosionsprüfung
Tauchversuche zur Bestimmung von Korrosionsraten
Prüfung einer Beschichtung nach ISO 4628-8: Unterwanderung am Ritz

Zum Zwecke des Erfahrungsaustauschs und der Überführung der Forschungsergebnisse in die Praxis finden regelmäßig Tagungen, Seminare und Lehrgänge statt. Im Rahmen von Weiterbildungsmaßnahmen können am IKS die Qualifizierung zum DIN CERTCO geprüften Beschichtungsinspektor und der vom BVK vergebene KOR-Schein nach ZTV-Ing. erworben werden.

Auf Basis der hohen fachlichen Kompetenz und der Akkreditierung nach DIN EN ISO 17025:2005 kann das IKS seinen Kunden neben der Forschung eine breite Palette von Dienstleistungen auf den Gebieten Werkstoffe, Beschichtungen, metallische Überzüge, Korrosionsanalytik sowie ingenieurtechnische Beratung, qualitätssichernde Bauüberwachung und Gutachtenerstellung anbieten.

Das IKS ist 100%iges Tochterunternehmen der „Technischen Akademie Wuppertal“ und An-Institut der TU Bergakademie Freiberg. Es ist eingebettet in die Forschungslandschaft Deutschlands und steht in enger Kooperation mit den in Sachsen ansässigen Forschungseinrichtungen, Fachhochschulen und Universitäten.

Außerdem arbeitet das IKS mit einer Vielzahl von öffentlichen Einrichtungen (z.B. BMWi, BMV, Land Sachsen, BASt, Stadt Dresden) sowie Forschungs- und Industrieverbänden (z.B. AiF, GfKORR, BVK, GAV, VDL, VDEh, DVGW) zusammen.

Das IKS ist Mitglied in der SIG, dem VIU und der Konrad-Zuse-Gemeinschaft.

Geschäftsführerin Dr. Susanne Friedrich:

„Die SIG ist für mich fachübergreifende Forschungskompetenz für den Mittelstand“

Dieses Institut ist in folgenden Branchen tätig:
Werkstoffe & Materialien
Techno­logien & Prozesse
Energie & Umwelt