Die SIG im Gespräch mit Parlamentariern

Die Sächsische Industrieforschungsgemeinschaft e.V. (SIG) veranstaltete am 19. April 2016 einen parlamentarischen Abend in Dresden. Sächsische Parlamentarier informierten sich sowohl über Stärken der sächsischen Industrieforschung als auch über derzeit notwendigen Maßnahmen zur weiteren Unterstützung der industrienahen Forschungseinrichtungen.

 In Sachsen nimmt Forschung von jeher einen bedeutenden Stellenwert ein. Einen erheblichen Anteil am exzellenten Ruf des Freistaats auf dem Gebiet der Forschung und Entwicklung bewirken die sächsischen Industrieforschungseinrichtungen.

Die Sächsische Industrieforschungsgemeinschaft e.V. (SIG) vertritt dabei die Interessen der 21 gemeinnützigen Einrichtungen, die mit der Wirtschaft überdurchschnittlich stark sowohl bei Verbundprojekten, bei der Auftragsforschung als auch bei technischen Dienstleistungen kooperieren.

Dr. Steffen Tobisch (Vorstandsvorsitzender der SIG) eröffnete den Abend und erläuterte den geladenen Gästen die Forderungen der Gemeinschaft. Dabei ging es vor allem um einen, gegenüber den von Bund und Land grundfinanzierten Forschungsverbünden, gleichberechtigten Zugang zu Investitionsfördermaßnahmen sowie um die bessere Wahrnehmung der Stärken und Chancen, die sich aus der angewandten Forschung dieser Einrichtungen für die klein- und mittelständische Wirtschaft im Freistaat ergeben.

Über Beispiele aus der Zusammenarbeit mit der sächsischen Industrie informierten Bertram Höfer, Hauptgeschäftsführer des Verbandes der Nord-Ost-deutschen Textil- und Bekleidungsindustrie e.V.; Torsten Enders, geschäftsführender Gesellschafter der WätaS Wärmetauscher Sachsen GmbH sowie Dr. Hagen Hohmuth, Leiter Forschung und Entwicklung der Tenowo GmbH. Die Referenten berichteten über erfolgreiche Forschungskooperationen mit den Mitgliedern der SIG.

 

Intensive Gespräche rundeten den Abend ab und gaben der SIG Hoffnung, dass sich die auch aus dem parlamentarischen Raum geforderte Investitionsunterstützung der Industrieforschung bei der Ausgestaltung des sächsischen Doppelhaushalts 2017/2018 wiederfindet.